Donnerstag, 9. Juli 2015

Bronde going on Blonde.

Bronde ist ja immer noch einer der Haartrends - ein individuell angepasster Braun-Blondton, im Strähnen oder Ombré-Look, je nachdem. Individuell halt.

Ende April habe ich mir den Look in Düsseldorf färben lassen, immer mit der Intention heller, blonder, natürlicher zu werden. Das Brünett gehört inzwischen so sehr zu mir, dass sich die Entwicklung zum Blond unnatürlicher anfühlt, obwohl es ja meine Naturhaarfarbe ist. :D Seither habe ich mir einmal daheim selbst hellere Strähnen gesetzt (jaja... ich war so neugierig!) und bin inzwischen der Meinung, dass alles in die richtige Richtung läuft.

Den Ansatz nachgefärbt habe ich seit meinem Salonbesuch nicht mehr. Hier im ewigen Sommer bin ich der Sonne relativ viel ausgesetzt, habe aber den Einfluss von (Salz-) oder Chlorwasser bisher nicht gehabt. Ich dachte, ich halte mal hier fest, wie es inzwischen in Sachen "Bronde going to be a Blonde" aussieht.

Hier nochmal direkt nach meinem Besuch bei mod's hair:


Und hier eine kleine Entwicklung seitdem:


A) Direkt nach unserer Ankunft auf Bali, Haare haben irgendwie relativ viel Rotstich. Man erkennt aber sehr gut die von mir gesetzten Highlights und auch den Verlauf von immer noch sehr dunkel am Kopf und zu den Längen hin heller werdend. 


B) ein paar Wochen später. Der Rotstich geht ein bisschen zurück, die Strähnen kommen schon heraus. Gefiel mir sehr gut und ich mag die Bewegung im Haar. Ich hatte in meiner brünetten Zeit kaum Strähnen, einmal das Ombré und vielleicht noch ein weiteres Mal, danach aber stets einheitlich dunkles Haar. Ich bin auch zufrieden, wie wenig man einen Ansatz sieht! 


C) Aktuell. Im Tageslicht sieht es schon nach Dunkelblond aus statt Mittelbraun mit Strähnen! :) Ich bin sicher, es dauert nicht mehr lange bis zur nächsten deutlichen Steigerung in Richtung Blond. Denn Salzwasser und Sonne haben in dieser Hinsicht noch nie 'geschadet'. 

Es ist wirklich das erste Mal seit Jahren, dass ich nicht 'genervt' bin, dass ich so sehr Sonne und Salzwasser ausgesetzt sein werde. Bisher hieß Urlaub für mich immer, dass ich danach färben musste! Ich bin echt gespannt, wie fix es gehen wird. Inzwischen habe ich schon Tausend Frisurenbilder auf Pinterest gepinnt als Inspiration für Schnitt und spätere Farbe :) Wenn ihr Lust habt, folgt mir doch dort.

In Sachen Haarpflege war ich die ersten zwei Wochen übrigens ein bisschen verzweifelt. Nach der Haarwäsche glichen meine Haare einem trockenen Nest und ich habe sehr viele verloren. Mein normaler Conditioner konnte da kaum was ausrichten. Ich habe mir dann hier vor Ort eine Intensivkur und nun noch ein Leave-In Produkt gekauft, was es schon viel besser gemacht hat. Mein Conditioner ist bald geleert, also hoffe ich ein stärker pflegendes Produkt im Department Store zu ergattern, das meine Haare über die 5 Monate Bali bringt. Habt ihr da vielleicht Empfehlungen?

Liebe Grüße! :)

Dienstag, 7. Juli 2015

Neu von Lancôme: Hypnôse Stylo und Hypnôse Volume à porter Mascara

Lidschattenstifte sind seit einiger Zeit wieder in aller Munde. Nicht jedoch die alten Formulierungen, die wir noch aus unseren Schminkanfängen kennen und auch nicht so recht, wie jene Version, die ich seinerzeit von Maybelline zugeschickt bekam. (Das ist auch schon wieder so viele Jahr her, unglaublich.)

Die neuen Stifte sind sowohl cremiger als auch langhaftender, trocknen meist an und bieten wunderbar schillernde (oder auch seidenmatte) Effekte. Ich denke da vor allem an Laura Mercier! Nun springt auch Lancôme auf den Lidschattenstift-Zug auf und präsentiert seine Hypnôse Stylo als Teil der beliebten und erfolgreichen "Hypnôse"-Reihe, aus der wir vor allem Mascara kennen. Besonders toll finde ich hier, dass Klassiker-Farben wie die wunderbare und zurecht gehypte "Erika F" ihren Weg ins Stifte-Sortiment gefunden haben. Auch "Nicht-Puderliebhaberinnen" (wie meine Mutter beispielsweise) haben so nun ggf. ihren Spaß an der schönen Erika. 

Die Farbauswahl finde ich gelungen: helle Sandtöne, Taupe, Braun, schillerndes Türkis und strahlendes Nachtblau, ein leuchtendes Lila. Mich persönlich spricht Erika F, Taupe Quartz und Sable Enchanté am meisten an. Klassiker eben - und genau mein Beuteschema. Außerdem lassen sich diese Töne super kombinieren und zudem als Sololidschatten verwenden. Wenn's mal wieder schnell gehen muss. 

Die Stifte von Lancôme kosten 25 EUR und sind bereits erhältlich.









Die neue Mascara wurde wieder in ein schickes Gewand gehüllt, dieses Mal mit Gummibürsten. Vielleicht schaue ich mir diese mal in der Parfümerie an, mit Lancôme bin ich bisher immer zufrieden gewesen. Sie kostet - wie meist - 30 EUR und ist auch bereits erhältlich.

Das sagt Lancôme:

Eine neue Hybrid-Textur: Zweimal weniger Wachs garantiert eine ultra cremige und sanfte Textur, für ein intensives Volumen, ohne zu verklumpen. Natürlicher Rosenextrakt stärkt die Wimpern und 20% Latex sorgen für ein langanhaltendes und hochpigmentiertes Schwarz, das sich einfach abschminken lässt.

Die neue, softe Elastomer-Präzisionsbürste: Die 306 kegelförmigen Borsten formen die Wimpern sanft und sorgen für eine homogene und direkte Verteilung der Farbe, ohne dabei zu verklumpen. Die feine Spitze ermöglicht es ohne Aufwand die inneren und äußeren Wimpern perfekt zu erreichen.




Montag, 6. Juli 2015

Monatsrückblick: Ubud.

Ich habe mich bei diesem Post an dem beliebten Muster der "Immer wieder sonntags..." Posts orientiert und stichpunktartig den letzten Monat festgehalten. Ist doch erstaunlich, wie schnell die Zeit verfliegt! Bald bin ich schon 5 Wochen auf Bali!


Gesehen: Jede Menge Äffchen im Affenwald, Reisterrassen ohne Ende, wunderschöne tropische Natur, den Sonnenaufgang auf dem 1700m hohen Vulkan Gunung Batur, einen wunderbaren Wasserfall, jede Menge Geckos

Gelesen: bisher nur ein Buch, "The Cutting Room" von Jilliane Hoffman. War gut, aber nicht so spannend und fesselnd wie ihre Bücher sonst. Die finde ich nämlich echt ganz gut, spannend und kurzweilig.

Gehört: ein bisschen Radio...

Getan: viel mit dem Roller unterwegs gewesen, einfach anhalten, wenn uns danach war und ein bisschen die Gegend erkundet. Nach unserem ersten Zusammentreffen mit der Polizei sind haben wir sämtliche Ausflüge aufs Innere von Ubud verlegt (...), den Gunung Batur bestiegen, viele Restaurants und Cafés ausprobiert, jede Menge Yoga im Yoga Barn gemacht (richtig richtig gut da! Ich bin übrigens ein Vinyasa Girl ;-)) und nach zwei Wochen nur auswärts essen hab ich auch mal wieder gekocht.

Gegessen: Viel ;-) Vor allem Papaya und verschiedene Sorten Bananen. Und auch mal Schlangenfrucht, kennt ihr die schon?

Da ich mich mit indonesischem Frühstück nicht anfreunden kann: Granola, Haferflocken und Obst
Unheimlich günstig, unheimlich gut: Reis mit Tofu und Erdnüssen / Es Teler: gekühltes Obst in Kokosmilch
Selbstgekocht: Mie-Nudeln mit Gemüse und eingelegtem Tempeh 
Meine Liebe für Gebackenes hört auch hier nicht auf: Bananenkuchen <3 td="">
Nasi Campur, köstlich!
Würziger Spinat mit Kokosflocken
Getrunken: Smoothies und frische Fruchtsäfte! Egal wo wir essen sind: ich bestelle nie langweiliges Wasser, sondern immer einen frischen Saft, meist Wassermelone oder Papaya! Außerdem junge Kokosnuss, yummy!

Gedacht: Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Ein Fünftel meiner Auszeit ist schon vorbei. Und auch an all die Dinge, Umstände und Menschen, auf die ich mich daheim freue. Wie wahnsinnig entspannt und ruhig die Balinesen sind.

Gefreut: Dass es nur noch wenige Tage bis zum Meer sind. Und dass mir Yoga so viel Spaß macht! Über das liebe Frühstück, das unsere Vermieterin uns vor einigen Tagen einfach so vorbeibrachte. :-)

Gelacht: Selbstsicher vom Roller absteigen und einfach mal in eine Wasserrinne treten - schön :D Auch nettes Erlebnis, als ich im Affenwald unterwegs war und als gefühlt Einzige die Tiere NICHT angelockt habe und sich doch einer auf meinen Kopf gesetzt hat. Leckerchen gab es trotzdem nicht ;-)


Geärgert: Wie ich so wichtige Sachen vergessen konnte wie einen Cremelidschatten, einen Primer, einen Gloss, eine bessere Pinzette, eine gute Fußcreme. Natürlich über die Polizisten, die uns "kontrolliert" haben. Dass ich nicht doch ein zweites Paar nette Sandalen eingesteckt habe.

Gekauft: eine schwarze Leggins fürs Yoga, die sowas von mies ist, ich mag gar nicht davon anfangen :D An den Knöcheln gar nicht eng und leiert innerhalb von Minuten so aus, dass es Baggy Pants sind. Schön ist das nicht, aber was zum Lachen habe ich jedes Mal, wenn ich die trage. Sonst nur Bodylotion und super Haarkuren.

Geklickt: Instagram, Reiseblogs, diverse Nachrichtenseiten zur Griechenlandkrise, Tripadvisor, Booking.




Freitag, 26. Juni 2015

10 + 1 facts about me #tag


Zuletzt wurde ich auf Instagram wieder getagged, 10 Fakten über mich preiszugeben. Na dann, auf geht's!


  1. Ich habe eine supermiese Orientierung. Gehe ich in einen Laden hinein, laufe ich beim Herausgehen mit 90%iger Sicherheit einfach in die Richtung zurück, aus der ich gekommen bin.
  2. Wir hatten immer Haustiere daheim: Meerschweinchen und Kaninchen, ganz früher einen Hund, an den ich mich leider nicht erinnern kann, eine Katze, Vögel, Fischis, eine Schildkröte. Ich liebe Tiere und freue mich, nach der Auszeit eine Tierheim-Katzi bei mir aufzunehmen. Meine geliebten Kaninchen leben inzwischen ein tolles Leben in Mamas Garten! Das Stadtleben ist nichts für meine Fellnasen.
  3. Meine Mutter wollte mir vor meinem 18. Lebensjahr keine Piercings erlauben. Ein paar Tage nach dem großen Tag lief ich zum Piercingstudio in unserem Dorf und ließ mir 4 Stück auf einmal stechen. :D Mama läuft heute bei der Erinnerung noch grünlich an, weil sie es so fies fand, das mitanzusehen. 
  4. Inzwischen habe ich neben meinen sich rasch vermehrten Piercings noch 5 Tätowierungen, über die ich allesamt sehr lange nachgedacht habe und mich jeden Tag an ihnen erfreue. Ich finde übrigens, dass alle ganz fürchterlich weh getan haben (und würde es dennoch immer wieder machen).
  5. Ich liebe Memes und witzige Sprüchefotos. Ganz oft schicke ich mir mit einer meiner besten Freundinnen einfach stundenlang witzige Fotos hin und her. 
  6. "Nur auf ein Feierabend-Bier" hieß noch nie, dass wir nur auf ein Feierabend-Bier rausgegangen sind. 
  7. Früher habe ich mich vor Ananas geekelt, weil sie so eine faserige Konsistenz hat. Inzwischen esse ich frische reife Ananas gern.
  8. Als Kind hatte ich eine Obsession mit diesem überzuckerten "Apfelmus" aus dem Tetrapack. Ich konnte mir das so ins Glas gießen und austrinken. Kennt ihr das noch? Heute schüttelt es mich bei dem Gedanken!
  9. Und mit diesem Eistee-Granulat habe ich es so übertrieben, dass ich ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
  10. Ich finde es bis heute sehr schade, dass ich kein Instrument spielen kann. Leider kann ich nicht mal wirklich Noten lesen...
  11. Ich habe einmal ein Jobangebot abgelehnt, weil ich dazu alle meine sichtbaren Piercings entfernen und nur noch ungeschminkt, aber perfekt frisiert, erscheinen sollte.

Was sind denn witzige oder einzigartige Fakten über euch? :-)

Dienstag, 23. Juni 2015

NATURE: Reisfelder everywhere.


Die Reisterrassen von Tegallalang


In unserer Nachbarschaft in Penestanan


Campuan-Kamm

Mein Instagram-Feed ist voll mit den grünen Feldern und ich habe mich einfach so unendlich in diese Aussicht verliebt! Überall ist es grün, entweder wächst der Reis gerade, ist bald reif zur Ernte oder die Felder werden frisch geflutet. Dazwischen stets wunderschöne Palmen. Ist das kein Ausblick, um seinen Smoothie zu genießen?



Freitag, 19. Juni 2015

Gimme Glow Look

Einzig möglicher Look...


Solange ich nicht den ganzen Tag im Wasser rumspringe, habe ich natürlich auch Bock, mich ein wenig herzurichten. Dafür sind wir halt Schminkladies :D

Leider muss ich hier ja schon auf all meine fancy beloved Teint-Produkte verzichten, denn die würden mir einfach nach 5 gelaufenen Metern so vom Gesicht suppen, aber dafür  schenkt mir dieses Wetter eins: all natural glow! All day, errrrday! :D Also muss der Fokus auf was anderes gelegt werden und für mich hat sich Folgendes bewährt.


Fokus auf Lippen und wasserfest (!) betonte Augen.

Der liquid ink von essence ist eine der Perlen der Drogerie, wie ich finde. Wirklich wasserfest, bröselt nicht, ist für Pinselliebhaber auch gut aufzutragen und ist sowohl günstig, als auch überall erhältlich. Für knapp 2 EUR einen Blick wert!

Die Perversion Mascara von Urban Decay ist zwar nicht wasserfest, hält aber bombenfest und macht traumhaft tolle Wimpern! Ich bin mega verliebt! Ich habe leider nur die Travelsize, aber nachgekauft wird die ganz sicher!

Zum Schluss noch ein wenig die Augenbrauen nachgepudert und Lippenstift aufgelegt. Ja, ich lagere meine Lippies hier im Kühlschrank :D Mein Kiss Kiss Hibiskiss nimmt die Hitze ein wenig schlechter auf als der rote, den ich noch bei habe, aber es geht noch. Weggeschmolzen ist er mir noch nicht...


Mit dem Look fühle ich mich wohl, ein wenig zurechtgemacht und kann problemlos all den natürlichen Schweiß Glow einfach abtupfen und habe mir nichts zerstört. Lippenstift kann ich einfach nachlegen oder durch getönte Lippenpflege während des Tages ersetzen. Betonte Lippen all the way!

Mittwoch, 17. Juni 2015

IMPRESSIONS: ein Schwank aus der ersten Zeit



  1. Am allerhäufigsten höre ich hier das Wort "Taxi", gefolgt von witzigen Einlagen der selbsternannten Reiseführer, damit man sich für seine Dienste entscheidet. Nach einem "No, thanks" kommt schonmal ein "Maybe helicopter?", da muss man schon grinsen. :)
  2. Geldbörsen habe ich hier quasi noch nie im Einsatz gesehen. Eher holt man das Geld (Scheine) aus seiner Kopfbedeckung, als dass man sein Portemonnaie zückt.
  3. Balinesen lieben es, mit dir über ihr Zuhause zu sprechen. Und über deins. Da wird man sofort gefragt, wo man herkommt, wie es so ist in Germany, wie lang man bleibt, ob das dies, das und jenes auf Bali schon gesehen hat, ohooo, vielleicht einen Kaffee? Man kommt schnell ins Gespräch.
  4. Am günstigsten findet man Langzeitunterkünfte über Bekannte, die jemanden kennen, der was vermietet oder indem man einfach umherläuft und bei Gefallen die dort herumlaufenden Leute fragt. Der Besitzer ist schnell gefunden.
  5. Mietverträge schließt man hier per Handschlag. (ich habe trotzdem auf einen Zettel bestanden, auf dem notiert stand, wie lang wir bleiben, was wir angezahlt haben und was der vereinbarte Preis war - #nerd)
  6. In Ubud gibt es keine guten Supermärkte. Und Drogerieartikel sind sehr teuer, im Schnitt immer teurer als bei uns (ausgehend von dm Eigenmarken z. B.) und die Auswahl in minimal. Darum freue ich mich, unsere Vorräte in Kuta/Denpasar aufzustocken. Übrigens: Makeup kann man hier, bis auf Gesichtspuder und Nagellack GAR NICHT kaufen. Ich habe immer noch keinen Laden gesehen, der irgendwas in Richtung Schminke verkauft.
  7. Kopi Bali - lokaler Kaffee - schmeckt hervorragend. Aber auch klassische Kaffees (Latte, Cappuccino, Flat Whites) kann man hier an jeder Ecke in super Qualität genießen. Während Kopi Bali meist um die 5k bis 8k IDR (30 - 55 Cent) kostet, sind andere Kaffeespezialitäten so teuer wie bei uns. 
  8. Reisterrassen strahlen eine wunderbare Ruhe aus.
  9. Scooters over cars - die Straßen werden von Rollern regiert und überall stehen die geparkten Flitzer. Wenn man Autos sieht, sind das allerdings Schlachtschiffe à la Nissan und ich frage mich ehrlich, wer hier freiwillig mit so einem Gefährt durch die engen Winkel manövriert. 
  10. Ich frage mich immer noch, ob bei all den Massagetempeln auch nur irgendjemand wirklich Massagetechniken erlernt hat...