Thierry Mugler - Le goût du parfum

Donnerstag, September 29, 2011

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Thierry Mugler steht für eher außergewöhnliche Düfte. Entweder man liebt sie, oder man hasst sie. Seine Düfte haben oftmals einen besonderen “Twist”, etwas Unerwartetes. Ich mag sie für ihre schöne und stimmige Gesamtkomposition. Immer passen Flakon, Name und Duft perfekt zusammen.

Nun hat sich Thierry Mugler für die Düfte ANGEL, ALIEN, WOMANITY und A*MEN etwas wirklich Besonderes und Spezielles ausgedacht:

Die Idee: Mit innovativen Herstellungsweisen zu experimentieren,
um atemberaubende Parfums zu kreieren.

Das Ziel: eine neue Interpretation der vier legendären Thierry Mugler Düfte, ohne ihr ursprüngliches Wesen zu verändern.

Ein unvergessliches Erlebnis... Mit seiner neuen Kollektion lädt Thierry Mugler nun Liebhaber von Parfums zu einer Entdeckungsreise zwischen Duft und Gaumen ein: le Goût du Parfum.

Mit „le Goût du Parfum“ verändert der Pionier der Gourmand-Düfte in der Haute Parfumerie seine Parfums und lässt uns Angel, Alien, Womanity und A*Men durch diese Interpretation neu entdecken.

Dafür gab Thierry Mugler seinen Parfumeuren die „carte blanche“ und stellte sie vor die Herausforderung, die Palette der ursprünglichen Ingredienzien vollkommen frei zu erweitern, um jeden Duft mit einem „Verstärker“ für den Geschmackssinn zu ergänzen.

Der “Verstärker” ist bei Angel Kakaopulver – und man riecht dies stark heraus. Der Duft erhält eine herbe und dennoch schokoladige Note, sehr interessant, da der Duft nicht nur schwer und süß ist, sondern nun eine weitere, neue, Facette hat. So wurde der 19 Jahre alte Duft ganz neu interpretiert.

Auch wurde für jedes der Düfte ein “Signature”-Gericht von Sterneköchin Hélène Darroze kreiert.

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für ANGEL:

gebratene Entenbrust in einer Kruste aus rosa Pralinen, roter Beete, weißen Rüben und Himbeeren, Rote-Beete-Zitrus Jus und einer intensiven Sauce aus mexikanischem Mole (mit Kakao)

Die Inspiration

Pierre Aulas (Künstlerischer Leiter der Parfumkreation bei Thierry Mugler Parfums):

In die Originalformel von Angel wird bitterer Kakaopuder als gustativer Verstärker integriert. Er lässt die köstlichen Noten von Angel vibrieren, bis sie ihre intensive Sinnlichkeit voll entfalten.

Unter den Zutaten findet man natürlich die absolut süßen Noten von Praline, Vanille und roten Früchten, aber auch interessante Gewürze und den berühmten Patchouli, dessen kulinarische Übersetzung wohl am schwierigsten ist, der aber eventuell durch leicht erdigen, naturnahen Geschmack wiedergegeben werden kann.

Die Inspiration für Hélène Darroze:

In einer ersten Idee bin ich für Angel von einem süß-salzigen Hauptgericht ausgegangen. Warum nicht eine Taube oder Ente, auf jeden Fall Geflügel mit rotem Fleisch, das sehr gut zur Schokolade passt… Um mit dieser dominierenden Zutat zu arbeiten, erscheint mir ein „Mole“ perfekt: Das ist eine mexikanische Spezialität, ein Teig, in dem die bittere Schokolade eine bedeutende Rolle spielt.

Ich werde kulinarisch sehr nah an der „Gourmand“-Duftformel bleiben, damit sich viele Geschmackseindrücke im Mund entfalten können.

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Auch wurde der Flakon umgearbeitet – der klassische ANGEL Flakon sieht so aus

EDP 25ML

Statt dem liegenden Stern befindet sich das Parfum nun einem vielfacettierten Stern, der schräg steht.

Wie findet ihr diese Idee von Thierry Mugler? Würdet ihr dran probeschnuppern?

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3 Kommentare

  1. OMG ich will sofort wissen wie der duftet!! ich habe Womanity als Winterduft, (tut mir leid aber ich finde einfach das der so toll nach Zimtsteren duftet). und ich habe Alien als Sommerduft, der beste Duft überhaubt. Ist dieser Duft den du vorstellst schon auf dem Markt?
    Oder ist das der normale Angel duft, da er so ähnlich aussieht, irgendwie bin ich verwirrt ;D.
    gglg Janine
    http://nini-justme.blogspot.com/2011/09/blog-sale-verkaufe-meine-mac-und-opi.html

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  2. Interessant. Auf jeden Fall. Wobei ich ehrlichgesagt das massive Einbauen von Essensassoziationen bei Parfum sehr wenig ansprechend finde, Lebensmittel und Parfum sind für mich eben etwas ganz anderes und bei meinem Parfum sogar an gebratene Entenbrust denken zu müssen (auch wenn es ja wohl nur als Beschreibung der Note ist) finde ich persönlich recht banal. Futter ≠ Parfum.

    Marketingslogans hin oder her (man erinnerst sich, lecker Kaviar..) sind Muglers schräge neue Ideen für Parfums allgemein toll wie ich finde, und ich mag sie auch duftmäßig meist (auch wenn ich sie nur selten trage).

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  3. Ich habe den Duft gestern gekauft und kann fast nicht mehr aufhören, an meinen Handgelenken zu schnuppern. :-)
    Früher fand' ich "Angel" ganz furchtbar, aber jetzt lieb' ich ihn.

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